Wasserkuppe am 10.07.2019, 396 km - H 301

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Und wieder heim


Burg Feuerstein am 09.07.2019, 468 km - H 301

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Tag Zwei. Unheimlich netter Platz Burg Feuerstein. Ich hab selten eine derartige Gastfreundschaft und Hilfsbereitschaft auf einem Platz erlebt. Und dann kommt auf einmal Cris Malguth daher "Ja ich füre jetzt hier das Flugplatz Resti". Kein Wunder, dass wir erst gegen Mittag wieder einigermaßen ausgenüchtert waren...

Am zweiten Schenkel hoch zur Wasserkuppe war es durch eine größere Abschattung und Gegenwind nicht immer ganz leicht zu steigen.


Schaerding Suben am 08.07.2019, 311 km - H 301

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Wandersegelflug zu dritt. Es ist nicht immer leicht ein Führer zu sein...

Danke an alle Schärdinger für die nette Aufnahme, die Schlepps und die möglichkeit unsere fahrzeuge für die drei Tage Abzustellen.
Der Endpunkt Feuerstein war eine perfekte Wahl, ein unheimlich netter Platz mit allem was man sich nur wünschen kann.

Die Aufgabe war dank gutem Wetter schaffbar aber für die Gruppe schon fordernd.


St Auban Arn Gld am 28.06.2019, 685 km - H 301

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Dass es heimwärts relativ mühsam weg gehen würde wussten wir bereits, dennoch haben wir das ehrgeizige Ziel Innsbruck oder Hohenems formuliert. Und das isses dann ja auch geworden. Weil ich den ersten Bart gerade so erwischt habe und Edi 50m tiefer war, ist er dann nach sehr mühsamer Bastelei in Hoehenems und ich in Innsbruck gelandet.Wie so Oft beim Segelfliegen machen 50m oft den Unterschied. Spektakulär war für mich bei bisher erster rein thermischer Bart, in dem ich nördlich Barcelonette 3000meter am Stück erkurbeln konnte. Naja und da oben ist es dann weniger mühsam gewesen. Mit einem Eigenstarter fliegst halt direkt da rein und sparst dir den mühseligen Einstieg (der mit den schweren Bechern so auch gar nicht möglich ist). In so einer stabilen Luftmasse merkt mann immer wieder was auch nur 50kg Unterschied zwischen Ventus 2B und einer Libelle beim Steigen ausmachen. Lässt der Bauer Horst unten einen Fahren, kannst du das noch auskurbeln...


Micheldorf am 27.06.2019, 852 km - H 301

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Und dann war es endlich da. Das Wetter auf dass ich seit 2016 gewartet hatte, um endlich mal einen ordentlichen Schenkel entlang der Alpen zu fliegen. Nicht ideal, aber zumindest möglich. Für solche Fälle hab ich immer ein dickes + am ZA Konto dass ich nun etwas abbauen konnte. Edi war nach einer Nacht Bedenkzeit auch dabei und damit stand der Plan eine angesagte Strecke vom Kasberg nach Saint Auban zu fliegen fest. Edi im M4 und ich mit der Libelle. Eine schleifende Kaltfront labilisierte die Warmluft im Osten ohne dabei zu viel Abschattungen zu erzeugen, wodurch ein früher Start möglich schien. Spätestens mit dem Blick auf das aktuelle Raiosounding von Linz stand der Entschluss fest. Der Start war zügig und problemlos. Nur einmal hab ich etwas gebastelt, weil ich den Nordwind unterschätzt habe, der mich im Pinzgau ganz schön runter gespühlt hat. Die Tauern waren aber noch nicht so toll entwickelt, denn wir waren einfach zu früh dort. Die restlichen 500km waren dann nachdem ich den Wind kappiert hatte eigentlich kein Problem mehr, ja zügig muss man schon voran kommen wenn man auch ankommen will. Klingt aber wilder als es ist, denn die hohen Berge sind thermisch sehr lange aktiv und die vorausgesagte Basis von fast 5000m hilft natürlich auch. Das Team hat eigentlich nicht funktioniert, denn Edi und ich fliegen irgendwie lieber jeder für sich. Dann muss jeder weniger Energie für Reden und Abgleichen aufwenden und kann einfach seine Idee umsetzen. Wie erwartet führen viele Wege nach Rom oder auch Saint Auban.

Nachdem es weiter Südlich in Vinon um diese Jahreszeit so stabil ist (was mir Birgit am Vortag geschrieben hatte), dass man fast nicht mehr zu vernünftigen Tageszeiten weg kommt, haben wir uns für Saint Auban als Endpunkt entschieden (was am nächsten Tag auch so sehr zach zum wegkommen war, weil wir komischerweise zum Lure und nicht auf die Vamuse geschleppt wurden...). Thermisch optimal wäre wohl Puimasson als Endpunkt gewesen, aber wir wollten ja nach Frankreich und nicht Deutschland...

Mit diesem Flug kam ich meinem Traum seit 2016 einmal von Turnau nach Vinon also den gesamten Alpenbogen zu überfliegen bereits auf etwa 140km nahe. Das kommt noch, denn es ist absolut möglich. Das Wetter war in Ordnung aber absolut nicht perfekt, denn wir hatten eine erhebliche West Komponente im Nordwind. Nordost wäre ideal.

In Summe war es daher ein sehr genussvoller Flug, auch wenn ich Edi einmal am Funk fragen musste ob wir das jetzt wirklich gerade fliegen, oder ob ich es wie so oft nur gerade träume.


Innsbruck am 02.06.2019, 903 km - H 301

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Super Tag, hat echt mal wieder Spaß gemacht von Innsbruck aus zu fliegen. Danke für die alte Kameradschaft, den Schlepp und die Übernachtung.


Innsbruck am 01.06.2019, 515 km - H 301

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Im Westen Viel neues. Viele neue Gefahrengebiete und noch grausig viel Schnee. Andermat wäre nur mit viel Überwindung passierbar gewesen.
Da drüben sind die Berge ganz schön hoch...
Goldrichtige Entscheidung dem Nordstau zu fliehen und mal wieder in Innsbruck vorbei zu schauen. Daheim noch 8/8 Sc mit tiefer Basis und spuren von Regen, dann ab Kiefersfelden zumindest blau und sonnig...
Hab mich dann bei der Frühschulung an die Winde gehängt und eigentlich nicht mehr als eine Platzrunde erwartet, aber die Libelle wollte nicht runter und auf die Dame soll man immer hören. Super Bilder kommen morgen, Kamera im Flieger vergessen...


Cham Janahof am 19.05.2019, 264 km - H 301

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Heimflug am zweiten Tag des Wandersegelflug. Ständig leichter Gegenwind mit etwa 20km/h wurden durch die Geographie des Bairischen Waldes und eine super Linie durch Mühl und Waldviertel mehr als ausgeglichen. Später war das Heinkommen und der Alpeneinstieg recht mühsam nach einem sehr weiten Abgleiter durch das Donautal in beinahe toter Luft. Glücklicherweise hat aber im Osten der Ostwind aufgefrischt, sodass im Regen die Ausläufer der Alpen immer wieder dynamisch/ thermisch zu nutzen waren. Die Libelle fliegt im regen recht schön und steigt auch noch passabel, mit der LS1 wäre ich wohl gesessen.
Danke an alle Kameraden aus Cham für das Tolle Abendessen, die Übernachtung und die Gastfreundschaft.


Micheldorf am 18.05.2019, 435 km - H 301

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Wandersegelflug wie geplant hinauf nach Franken und am nächsten tag wieder heim. Lieber zwei Tage fliegen und ein relativ neues Gebiet erkunden, als zum hundertsten mal ein Jojo entlang bereits eingravierter Routen zu fliegen. Nach langer Überzeugungsarbeit wollte Rupert auch mitfliegen, daher hab ich bei Mariazell auf Rupert gewartet, der leider nicht kam. Der Südstau am Hochschwab war einfach zu massiv um von Turnau rüber nach Mariazell zu hupfen. Super netter, sehr junger Verein in Cham mit sehr vielen Frauen. Da hab sogar ich den Altersschnitt erhöht. Dazu ein Clubhaus mit Tuschraum, und Schlafraum für 8 Mann, alles neu, sauber und unheimlich einladend. Wirklich ein sehr netter Platz, den ich nur wärmstens empfehlen kann.


Unterwoessen am 07.05.2019, 517 km - H 301

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Urlaub und kein Flugwetter - ja was machen wir denn da? Dort hin, wo man trotzdem geschleppt wird und vielleicht sogar ein wenig geflogen werden kann. Der Beginn war ein wenig schattig und Basis so bei knapp 2000m. Richtung Bairischen Wald hat es dann hinter einem blauen Streifen aber sehr gut ausgesehen. Ich wollte aber auf die Schwäbische Alp oder zumindest einmal um Münschen herum und musste mich daher durch oft sehr dichte Ausbreitungen durchbasteln. Am Schlimmsten war es am zweiten Schenkel, was auch am weitesten weg vom startplatz war. Oft war für über 20km 8/8 SC aber mit Strukturen drinnen, die immer wieder auch gezogen haben. Wenn ich tiefer kam konnte ich immer wieder voraus ein wenig Licht am Boden erkennen. Das war dann einfach vielversprechender als umzudrehen. Im Nördlinger Ries war dann trotz wieder besserer Optik aber kaum mehr Steigen zu finden. Also wieder hinuter durchs Donautal. Seltsamerweise war genau dieser dritte Schenkel thermisch der beste Teil der Reise, sowas erlebt mann bei einer Donautalquerung selten. Am letzten Schenkel war etwa eine Stunde zuvor eine massive Abschattung durchgezogen, sodass der Heimflug lange nicht sehr sicher war. Ich flog wieder im Licht gerade erst sich bildende Schwaden an, während voraus alles grau und tot assah und der Endanflugrechner - 3000m zeigte. Die starke westliche Höhenströmung hat aber mein Sonnenfenster für die restlichen 160km mit mir mit geschoben und die abendliche Luft nochmals ausreichend labilisiert. Irgendwie ist es darum immer wieder trotzdem gegangen. Am Ende bin ich die selbst gestellte Aufgabe geflogen. Langsam halt. Nochwas. Endanflüge auf Unterwössen bitte vom Westen her nur mit sattem + durchführen. Da muss man ganz schön Umwege fliegen und im Zickzack das richtige Tal erwischen, fühlt sich ein bissl an wie im Gesäuse.


Niederoeblarn am 25.04.2019, 1019 km - H 301

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Anfang Zach weil einfach noch sehr wenig Wind im Osten war, also mussten wir auf die Thermik warten. Dann Richtung Westen langsam und mühevoll ins Windfeld gekommen. Mit nur 300kg MTOW und Wölbklappen hatte ich zu Beginn beim Basteln etwas Vorteile gegenüber Edi im 50kg schwereren Ventus. Danke an Innsbruck Radar für die Freigaben sorry für mein Missverständnis und ja ich werde mir auch einen XPDR zulegen, auch wenn das Ding teuer, schwer und Stromintensiv ist. Abends habe ich dann auf die Vorhersage vertraut und mich vom nun weiter in den Osten Verlagerten Windfeld heim spülen lassen. Das braucht schon Mut und Entschlossenheit nach 9 Stunden Flug erst um 17:05 im Rheintal umzudrehen und zu hoffen, dass die Prognose richtig war, wenn man sich in der Früh komplett ohne Wind Stunden lang mühsam nach Westen basteln musste. Geht aber wenn man daran glaubt, selbst wenn die Optik so gar nicht mehr danach ausschaut (OK ich hatte für den Folgetag ZA bekommen)... Am Ende war alles, was ich mir mitgenommen habe restlos leer. Beide Akkus unter 11V, Kein Tropfen Trinkwasser (5ltr), 10 bar Rest Sauerstoff, Müdigkeit.

Wirklich schöne Stimmungen, unglaublich starke Wellen im Montafon, die bis zur Schweizer Grenze funktionierten, sowie immer wieder tragende Linien, die das Vorgleiten gegen oft recht starken Gegenwind erst möglich machten, komplettierten den Tag. In die Schweiz durfte ich ohne Transponder leider nicht einfliegen (ist auch besser so wenn man nicht immer 100%ig genau weiß wie da vorne das Dorf oder der Berg zur Linken wirklich heist). Und wieder hab ich eine Lange Liste der nächsten Verbesserungen am Flieger (und mir selber).

Edi und ich sind uns einig: Viel mehr war aus dem Osten heute nicht möglich. Mann konnte einfach nicht früher auf Strecke gehen oder schneller sein.


Micheldorf am 09.09.2018, 503 km - Ventus 2

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Schwieriger Einstieg - der Abflug war nur möglich, weil ich im Luv meines Wölkchens am Kasberg noch ein paar hundert Meter weitersteigen konnte (Basis1900) - doch ab Gosau brauchbar und ab dem Hauptkamm Westlich Zell am See richtig gute Bedingungen. Gott sei dank bin ich feige gewesen und hab schon um 15:05 bei Sterzing umgedreht, denn eine Abschirmung am Abend machte den Endanflug heim nach Micheldorf dann sehr ruhig.


Micheldorf am 18.08.2018, 577 km - H 301

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Netter Flug für August, a bissl OLC Speed fliegen. Gelandet wegen starken Kopfschmerzen ab dem 3. Schenkel. Ha jetzt weis ich auch warum: Ich hab vergessen zu drinken. Mein Saufsack war komplett voll nach der Landung.


Micheldorf am 04.08.2018, 711 km - H 301

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Ballaton Ziel des Tages ohne Probleme Erreicht. Es kostet aber schon Überwindung aus den Alpen ins Flachland abzugleiten, wenn die Basis so niedrig ist. Muss man aber auch mal machen und nicht immer nur den Trampelpfaden entlang bolzen.


Micheldorf am 26.05.2018, 762 km - H 301

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Geiler Tag,
Morgens relativ nieder und im Flachland mit Hochnebel bedeckt, dann immer Höher.
Super Stimmungen. Abends waren dann irgendwann die Cirren da.


Niederoeblarn am 12.04.2018, 1134 km - H 301

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Schön war es.
Wieder einmal ein sehr interessanter Tag. Vom Windfeld relativ breit aber noch beherschbar stark für die Clubklasse.
Außerdem war die Richtung meist sehr schön auf Süd sodass kaum Lees und nennenswerte Gegenwindschenkel zu überwinden waren. Daher war es trotz hoher Feuchte und zeitweise Regen sehr angenehm zu fliegen. Aber es war stark wellig überprägt sodass einige Hänge (Dachstein, Rofan, ..) im Hangwind durch absteigende Wellenäste gestört waren. Das hat man halt rechtzeitig überreißen müssen.

Super lustig mit unseren Edis zu fliegen, da kann man richtig was lernen. Danke an alle Öblarner, Micheldorfer, Kapfenberger und Zeltweger für die Unterstützung.

Die Libelle geht recht brauchbar aber halt mangels Wasser etwas langsamer im Vorflug als die LS1 dafür steigt sie noch ein bischen besser und gleitet bis 140 etwas schöner. Sonst schenken sich die beiden nicht viel. Ist eine gute Ausgangsbasis für weiteres tuning. Das thermische wird vermutlich ihre eigentliche stärke, besonders wenns zum spielen wird.